Bei der Serienfertigung von Präzisionsbauteilen mit CNC-Werkzeugmaschinen ist besonderes Augenmerk auf die Bearbeitungsgenauigkeit zu legen. Welche Aspekte sind also bei der Präzisionsbearbeitung zu beachten? Im Folgenden stellen wir drei davon vor:
1. Unzureichende Bearbeitungsgenauigkeit bei Serienteilen ist in der Regel auf eine fehlerhafte Justierung des dynamischen Vorschubfehlers zwischen den Achsen während der Montage und Justierung oder auf Veränderungen in der Antriebskette der einzelnen Achsen infolge von Verschleiß zurückzuführen. Dies lässt sich durch Nachjustierung und Anpassung des Spielausgleichs beheben.
Wenn der dynamische Nachführfehler zu groß ist und einen Alarm auslöst, überprüfen Sie Folgendes: Ist die Servomotordrehzahl zu hoch? Ist das Positionserfassungselement intakt? Hat der Stecker des Positionsrückmeldekabels guten Kontakt? Sind die zugehörigen Analogausgangsverriegelungen und Verstärkungspotentiometer intakt? Funktioniert die zugehörige Servosteuerung ordnungsgemäß?
2. Eine unzureichende Bearbeitungsgenauigkeit aufgrund von Überschwingen während der Werkzeugmaschinenbewegung kann durch zu kurze Beschleunigungs- und Verzögerungszeiten verursacht werden. Die Drehzahländerungszeit kann entsprechend verlängert werden. Eine weitere mögliche Ursache ist eine lockere Verbindung oder unzureichende Steifigkeit zwischen Servomotor und Gewindespindel. In diesem Fall kann die Verstärkung des Positionierregelkreises entsprechend reduziert werden.
III. Rundheitsfehler bei der Zwei-Achs-Gelenkbewegung
(1) Axiale Verformung des Kreises
Diese Verformung kann durch fehlerhafte mechanische Einstellungen verursacht werden. Eine ungenaue Wellenpositionierung oder eine unzureichende Kompensation des Spindelspiels können beim Durchfahren von Quadranten zu Rundheitsfehlern führen.
(2) Fehler der schiefen Ellipse
In diesem Fall sollten zunächst die Positionsabweichungen jeder Achse überprüft werden. Ist die Abweichung zu groß, kann die Verstärkung des Positionsregelkreises angepasst werden, um sie zu beseitigen. Anschließend ist zu prüfen, ob die Schnittstellenplatine des Drehtransformators bzw. des induktiven Synchro korrekt eingestellt ist und ob das Spiel des mechanischen Übertragungspaares zu groß ist und die Spielkompensation angemessen ist.