Die Präzisionsbearbeitung von Teilen bietet zahlreiche Vorteile, die wir bereits besprochen haben. Der offensichtlichste Vorteil ist die Erzielung einer Präzision, die mit konventionellen Bearbeitungsmethoden nicht möglich ist. Diese hohe Präzision basiert auf hochentwickelten Bearbeitungsmaschinen und präzisen Steuerungssystemen, die mithilfe von Präzisionsmasken eine extrem feine Kontrolle über die abgetragene oder aufgetragene Materialmenge an der Oberfläche ermöglichen. Was sind also die Merkmale der Präzisionsbearbeitung von Teilen? Schauen wir uns das genauer an:
I. Präzisionsteile-Zerspanung
Dies umfasst im Wesentlichen Präzisionsdrehen, Spiegelschleifen und Läppen. Auf einer Präzisionsdrehmaschine wird das Mikrodrehen mit fein geschliffenen Einkristall-Diamantwerkzeugen durchgeführt, wobei die Materialstärke nur etwa 1 Mikrometer beträgt. Dieses Verfahren wird häufig zur Bearbeitung hochpräziser, sehr glatter Teile wie sphärischer, asphärischer und planarer Spiegel aus Nichteisenmetallen eingesetzt.
II. Präzisionsteilebearbeitung
Wenn bei der Bearbeitung von Präzisionsteilen eine Genauigkeit im Nanometerbereich oder sogar im atomaren Bereich (Atomgitterabstand von 0,1–0,2 Nanometern) angestrebt wird, reichen herkömmliche Ultrapräzisionsverfahren nicht mehr aus. Es ist notwendig, spezialisierte Verfahren zur Bearbeitung von Präzisionsteilen anzuwenden, bei denen chemische, elektrochemische, thermische oder elektrische Energie eingesetzt wird, um die interatomare Bindungsenergie zu überwinden. Dadurch werden interatomare Adhäsionen, Bindungen oder Gitterdeformationen an der Werkstückoberfläche reduziert, um eine Ultrapräzision zu erreichen. Zu diesen Verfahren gehören mechanisch-chemisches Polieren, Ionenzerstäubung und Ionenimplantation, Elektronenstrahllithografie, Laserstrahlbearbeitung, Metallbedampfung und Molekularstrahlepitaxie.
Damit endet die Einführung in die Merkmale der Präzisionsteilebearbeitung. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unseren Online-Kundenservice.